Baiser – Basis-Rezept Resteverwertung für Eiweiß

Baiser als Resteverwertung für Eiweiß

Welcher Hobbykoch kennt das Problem nicht: Immer wieder gibt es Rezepte, für die Man Eigelb braucht: Eiscreme, Spaghetti Carbonara, und so weiter. Aber: Was macht man dann mit dem Eiweiß oder Eiklar?

Eine gute und einfache Methode besteht darin, das übriggebliebene Eiweiß zu Baiser zu verarbeiten. Das hat den Vorteil, dass man mit den Baisers dann auch gleich ein kleines Dessert hat. Das kann man mit Obstsalat, Eiscreme oder gegrillten Äpfeln, Birnen oder Pfirsichen noch weiter aufpeppen.  Allerdings sollte man dabei eines beachten: Baiser braucht im Ofen relativ viel Zeit, bis es richtig trocken ist. Gut und gerne drei Stunden muß man einplanen, bis das Baiser fertig ist. Es empfiehlt sich also, die Eier schon zu trennen, bevor man mit der eigentlichen Kocherei anfängt, und dann zuerst die Baisers zuzubereiten und dann erst das „eigentliche“ Essen.

Die Zutaten für Baiser (kann entsprechend skaliert werden)

  • 4 Eiweiß
  • 125 g Zucker
  • 100 g Puderzucker, durchgesiebt
  • 15 g Stärke

Die Zubereitung für Baiser

Den Ofen auf 120 oder 150° vorheizen. Will man schneeweiße Baisers, dann sind 120° besser. Will man leicht gebräunte Baisers, die leicht nach Karamell schmecken, wählt man 150°. Bei 120° dauert die Trockenzeit für die Baiser im Ofen drei Stunden. Bei 150° muß man nach Sicht arbeiten. Aber jetzt zur eigentlichen Zubereitung.

Zuerst die (möglichst kalten) Eiweiße in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät aufschlagen, bis sie steif sind. Das steife Eiweiß ist dann richtig, wenn man die Schüssel mit dem Eiweiß drin auf den Kopf stellen kann, ohne dass das Eiweiß herausfällt.

Wenn das Eiweiß diesen Zustand erreicht hat, langsam den Zucker und dann den Puderzucker einrieseln lassen. Beides gut unterrühren. Dann mit einem Spachtel die Stärke unterheben.

Die Baisermasse in einen Spritzbeutel füllen und in beliebiger Form auf ein Backblech spritzen, das mit Backpapier ausgelegt wurde. Das Blech in den Ofen schieben und dabei einen Holzlöffel in die Ofentür klemmen, damit die viele Feuchtigkeit, die im Baiser steckt, entweichen kann.

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