Winterlicher Karotten-Salat

Winterlicher Karottensalat

Winterlicher Karottensalat ist für mich sowas wie ein Rettungsring. Ein Rettungsring für ein bißchen  kulinarische Freude in der ansonsten für uns Hobbyköche weitgehend freudlosen Zeit zwischen Neujahr und Ostern. Denn diejenigen von uns, die nicht auf Spargel aus Peru und Tomaten aus Teneriffa zugreifen, sondern sich auf regionale Produket beschränken wollen – die haben nun die schwerste Zeit im ganzen Jahr. Allerdings: Heimische Karotten gibt es immer. Man kann sie sogar (im kühlen Keller unter Sand) im Spätsommer selbst einlagern und hat dann den ganzen Winter über eine leckere Zutat. Karotten eignen sich wie kaum ein anderes Gemüse für das Spiel mit „süß“ und „sauer“, denn sie bringen eine natürliche Süße mit, die man nur noch unterstützen oder abmildern muß. Je nachdem, was gerade paßt. Das ist das Prinzip hinter diesem Rezept. Deshalb sollten die angegebenen Mengen auch nicht allzu wörtlich genommen werden. Und auch hier sind Variationen willkommen. Wer der Meinung ist, dass etwas Ingwer, Zitronengras, Limettenschale oder Chilie dem Gericht gut tun: Bittesehr! Wahrscheinlich ist das so.

Die Zutaten für winterlichen Karotten-Salat

  • 3-4 Karotten, gerieben
  • ca. 2 EL Sultaninen
  • ca. 75 ml Orangensaft, möglichst frischgepreßt
  • ca. 100 g Feta, zerkrümelt
  • ca. 3 EL Walnußkerne
  • ca. 1 EL Petersilie, gehackt
  • Zitronensaft
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung von winterlicher Karotten-Salat

Zuerst die Sultaninen ca. 1 Stunde lang in dem Orangensaft einlegen. Die Karotten reiben (ich benutze dafür meine „Magimix“) und gut salzen, ebenfalls ca. 1 Stunde stehen lassen. Die Walnußkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie zu duften beginnen. Dann in ein Küchentuch geben, das Tuch mehrmals falten, und dann mit einem Hammer oder einem schweren Messer draufhauen und die Walnusskerne so zerschreddern. Petersilie hacken. Am Ende die Sultaninen, die Karotten, die Walnusskerne und die Petersilie mischen. Mit Zitronensaft, Salz, Zucker, Pfeffer und dem Orangensaft abschmecken, in dem die Sultaninen eingeweicht wurden. Am Ende noch Olivenöl zugeben. Den Salat kann man gut im voraus zubereiten; er schmeckt am nächsten Tag fast noch besser.

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