Der Beste klassische Rinderschmorbraten Niedrigtemperatur-Garen

Rinderschmorbraten Niedrigtemperatur

Mit der Niedrigtemperatur-Methode kann man die tollsten Sachen machen. Zum Beispiel: Einen ganz klassischen, durchgegarten Rinderbraten oder Rinderschmorbraten, der dennoch ganz weich ist und auf der Zunge zergeht.

Die Zutaten für Rinderschmorbraten Niedrigtemperatur (4 Personen)

ca. 750g bis 1 kg Rinderbraten, z. B. aus der Keule
Je 1 Zweig Thymian und Rosmarin
Ein Stück Orangen- oder ersatzweise Zitronenschale (Bio)
Salz, Pfeffer

Die Zubereitung von Rinderschmorbraten Niedrigtemperatur

Das Fleisch gründlich salzen und pfeffern und mit den Kräutern in einen Beutel einvakuumieren. Wer keinen Vakuumierer hat, kann ersatzweise eine Ziploc-Tüte nehmen. In diese Tüte kommt das Fleisch mit den Gewürzen. Dann versenkt man die Tüte langsam in ein mit Wasser gefülltes Waschbecken, sodass der Verschluß über Wasser bleibt. So drückt man nach und nach die Luft aus der Tüte und kann sie dann verschließen. Als Alternative kann man den Beutel auch zuerst von Hand ein bißchen ausdrücken und ihn dann über eine Kante, z. B. an der Arbeitsplatte der Küche, streifen. So geht auch ganz gut die Luft heraus.

Rinderschmorbraten NiedrigtemperaturDann temperiert man ein Wasserbad auf 62°. Ohne diese genaue Temperatur funktioniert das Rezept leider nicht. Man braucht also einen Sous-Vide-Temperiereroder ein spezielles Sous-Vide Wasserbad. Wer es unbedingt ohne Temperierer probieten möchte, der nimmt eine SEHR großen Topf (möglichst mehr als 10 L Inhalt. In diesem Topf sehr viel Wasser zum  Kochen bringen (also im Beispiel ca. 8 Liter). Den Ofen auf 70° vorheizen). Dann solange kaltes Wasser nachgießen und mit einem Braten- oder Infrarot-Thermometer die Temperatur kontrollieren, bis 65° erreicht sind. Jetzt das Fleisch im Vakuumbeutel hineingeben und den Topf für 24 Stunden in den warmen Ofen geben. Das funktioniert nicht ganz so gut wie mit einem Temperierer, geht aber zum Ausprobieren notfalls auch.

Bei der Temperierer-Methode bleibt das Fleisch nun 48 Stunden im Wasserbad – vielleicht aber auch 49 oder 50 Stunden, das ist nicht so wichtig.

Am Ende entnimmt man das Fleisch aus dem Beutel. Jetzt müssen wir noch dafür sorgen, dass der Braten eine leckere Kruste bekommt. Dazu legen wir das Fleisch auf ein Backblech und nehmen einen Bunsenbrenner zur Hand. Mit dem Bunsenbrenner (aus dem Baumarkt) bräunen wir jetzt die Außenseite unseres Bratens innerhalb weniger Sekunden.

Zum Braten gibt es eine klassische Sauce aus Knochen und glasierte Karotten.

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