Leinsamen-Cracker als Knabberei oder Dessert-Beilage

Leinsamen-Cracker

Dieses Rezept für Leinsamen-Cracker stammt von dem schwedischen Starkoch Magnus Nilsson. Er verwendet die Leinsamen-Cracker in seinem Restaurant „Fäviken“ als Element eines Desserts. In diesem Dessert fungierten die Leinsamen-Cracker als „Deckel“ über einer Portion Eiscreme aus Birkensirup. Diese Eiscreme habe ich mit dem auch bei uns erhältlichen Ahornsirup „nachgebaut“ (4 Eigelb, 150 ml Ahornsirup, 500 ml Sahne, 4 Gewürznelken, 2 Körner Piment, 8 Pfefferkörner; Sahne mit Gewürzen aufkochen, halbe Stunde ziehen lassen, Gewürze herausfischen, Ahornsirup rein, ab in die Eismaschine). Man kann die Leinsamen-Cracker aber auch als Amuse Guelle servieren oder einfach als lustige kleine Knabberei zwischendurch.

Leinsamen-CrackerDas Rezept für die Leinsamen-Cracker ist eigentlich ganz einfach. Der einzige etwas schwierige Teil ist das wirklich dünne Ausrollen des Teigs zwischen zwei Blättern Backpapier. Im Originalrezept wird das obere Blatt Backpapier direkt nach dem Ausrollen abgezogen. Das birgt aber die Gefahr, dass der Teig am Backpapier kleben bleibt. Deswegen schiebe ich die Cracker lieber inklusive des oberen Backpapier-Blattes in den Ofen und entferne das Blatt erst nach ein paar Minuten. Dann geht es deutlich leichter, weil der Teig schon etwas trockener ist.

Die Zutaten für Leinsamen-Cracker

  • 200 g Leinsamen
  • 40 g Kartoffelstärke
  • 700 g Wasser
  • 6 g Salz

Die Zubereitung für Leinsamen-Cracker

Alle Zutaten gut vermischen. Dabei darauf achten, dass die Kartoffelstärke nicht klumpt. Deshalb das Wasser am besten nur nach und nach angießen und ständig wie verrückt rühren. Den Teig 30 Minuten quellen lassen. Währenddessen den Ofen auf 150° (gerne Umluft) vorheizen. Etwas von dem Teig auf ein Backpapier geben, mit einem weiteren Blatt Backpapier abdecken. Jetzt das Nudelholz zur Hand nehmen und den Teig wirklich SEHR dünn ausrollen. Er soll eigentlich so dünn werden, wie die einzelnen Leinsamen dick sind. Wenn der Teig nicht dünn genug ausgerollt wird, dann wird er später nicht richtig trocken und man bekommt keine Cracker, sondern eklichen Tapetenkleister. Nun den oder die Teigplatten im Ofen in ca. 10-20 Minuten trocknen. Die Teigplatten müssen sich wirklich KOMPLETT trocken anfühlen.

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